Emissionslose Automobile: Ein Fluch oder Segen?

Ein Elektroauto beim Tanken

Auf unserem Frozen-Light Blog schrieben wir bereits in der Vergangenheit über das Thema fahrerlose Autos. Fahrzeuge, die bald im Alltag zu finden sein werden. Doch was tut die Industrie in Sachen Umweltschutz in Zukunft? Können uns Elektroautos wirklich retten? Sind diese gut oder doch eher schlecht für den Klimawandel? Wir möchten das Thema von der anderen Seite beleuchten.


Es wird keine Klimaneutralen Autos geben, auch wenn viele davon träumen – warum ist das so


Klimaneutrale Autos sind vergleichbar mit Obstsorten, die aus Übersee stammen. Ein Veganer, der auf Fleisch verzichtet und dafür Obst aus Australien verspeist, tut genauso wenig für die Umwelt als jemand, der ein klimaneutrales Auto fährt. Wir möchten hier nicht I-Tüpfelchen reiten, um das geht es nicht einmal. Wir möchten nur klarstellen, dass gewisse Dinge schöner dargestellt werden als sie sind. Freilich, die Branche muss handeln, sonst wird es bald keine Autofahrer mehr geben. Viele Klimaschützer verzichten darauf, weil Sie die Umwelt schützen möchten. Es gibt aber auch einige „Möchtegern“ Klimaschützer, die glauben alles zu wissen. Diese sind genau das Klientel, die sich im Endeffekt für ein klimaneutrales Auto entscheiden. Vielleicht sogar jene, die bis jetzt kein Auto hatten.


Bereits bei der Herstellung von einem Auto wird Energie verbraucht. Die Fabriken brauchen enorm viel Energie, um die Autos zu erschaffen und auch hier werden Emissionen freigestoßen, die sich keiner vorstellen mag.


Gehen wir davon aus, dass die Werte der Produktion an sich nicht so schlimm sind, kommt die Herstellung der Batterie hinzu. Die Batterie benötigt am meisten Aufwand bei der Sache. Bei Benzin Autos gibt es diese Elektroauto Batterie nicht und somit hat bereits die Herstellung der Batterie mehr geschadet als es die Benziner und Co tun werden.


Gehen wir davon aus, beide Arten stehen frisch in der Garage. Diesel/Benzin und Elektroauto. Zweiteres hat bereits mehr Schmutz verursacht als die anderen. Die Frage ist berechtigt, wer wird das Rennen später gewinnen? Da es Elektroautos noch nicht so lange gibt und hier verschiedene Faktoren mitspielen, gibt es also noch keine guten Statistiken, die es belegen könnten. Der Stromverbrauch ist immerzu abhängig vom Klima, von den Straßenverhältnis, wie fährt der Fahrer usw. Und im Endeffekt stellen wir uns die Frage. Woher den Strom nehmen?


Wer die Umwelt schonen möchte, sollte ein Ersatzmittel suchen, welches wirklich Sinn macht


Die Städte sind voll mit Autos. Jeder könnte sich ein wenig einschränken. Es würde schon soviel bringen, wenn der eine oder andere zu Fuß zum Supermarkt geht. Wer behauptet das geht nicht, kennt keine Menschen, die keine Autos besitzen. Alles geht. Und der Fitness tut es auch gut. Auf manche Dinge können wir nicht verzichten oder wollen es nicht. Doch statt schnell auf ein neues Produkt zu setzen, welches noch nicht erforscht ist, macht es mehr Sinn, zu überlegen, ob ich etwas wirklich benötige oder nicht. Minimalismus ist der bessere Begleiter auf dieser Erde, statt zig Ersatzprodukte. Sei es Elektroautos, Soja aus Übersee und Co. Regional, Bewusst und gut überlegt sollte es sein, so hat die Umwelt noch eine Chance.

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